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Kirmes in Beuren
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Die Kirmesburschen beim Landeskirmesburschentreffen 2010 in Rustenfelde.

Die Kirmesburschen waren bis 1992 nicht in einem Verein organisiert. Nach altem Kirmesbrauch, der auf das Jahr 1876 zurückgeht, rekrutieren sie sich aus der 18 Jahre alten, ledigen männlichen Jugend des Dorfes nach einem feststehenden Ritual zu einem bestimmten Zeitpunkt vor der Großen Kirmes.

Ihre Aufgabe ist es, bei der Vorbereitung und Durchführung der Kirmes mitzuwirken, der Freude und dem Vergnügen der Anderen zu dienen. Aus der Reihe dieser sich rekrutierenden Kirmesburschen werden jährlich der 1. und der 2. Platzmeister nach einer überlieferten Form gewählt.

Die Platzmeister müssen ein gutes Ansehen im Dorf genießen und die Voraussetzungen mitbringen, Organisatoren und Repräsentanten der Kirmes zu sein.

Nach der Wende hat sich diese Burschenrunde zu einem Verein organisiert. So gründeten sie am 4. September 1992 den Kirmesburschenverein Beuren e.V.

Der Verein wählt alle zwei Jahre einen neuen Vorstand. Aufgabe des Vorstandes ist es, die Tradition des Feierns der Kleinen und der Großen Kirmes zu bewahren.

Das Feiern der Kirmes selbst bleibt traditionsgemäß in der Verantwortung der Kirmesburschen und der von ihnen gewählten 1. und 2. Platzmeister.

In dem Beitrag „Das Leben um 1910″ und in den Festschriften „120 Jahre Große Kirmes in Beuren” und „125 Jahre Große Kirmes in Beuren” ist der bisher noch erfahrbar nachweisliche Brauch des Feierns der Großen Kirmes am 3. Sonntag im Oktober in seiner Gesamtheit dargestellt.

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